From Croydon back to Kemptown
Ich resümier mal kurz die letzte zeit…
letztes wochenende bin ich in east croydon gewesen (der sohn meiner gastmutter: „ooh, watch your wallet!“) – hometown of kate moss und nestlé, londons süden. Hab dort caro besucht, freundin von rebekka, bei der wir vor 2 jahren an silvester waren. Das wochenende war äußerst gechillt, caro ist eine top-gastgeberin, bevor wir saufen gegangen sind, hat sie ne gute grundlage gekocht, allerdings war da was drin, das nicht mehr so frisch war, deswegen sind wir mit bauchschmerzen aufgebrochen. Und – apropos brechen, hab mich dann im pubklo nach meim ersten bier erstmal dem essen entledigt, um dann mit snakebite, nem halben pitcher wodka bull, bier, snakebite und bier und so weiterzumachen. Sind dann in die ‚black sheep bar’ gegangen, n ziemlich cooler club, bei dem man sich allerdings inzwischen erst registrieren muss (mit fingerabdruck, persönlichen daten und foto) bevor man reindarf. Abgesehen von einigen ausrutschern wie limp bizkit und relativ viel drum’n’bass am schluss wars sehr gut da drin. Leider hatt ich am nächsten tag nen ziemlichen hangover. Warn dann mittags mit dem hund und caros freund (der meister im rumsitzen ist btw – er wollte am abend zuvor nicht mit, weil boxen im fernsehn kam; ist aber ein äußerst netter ‚lad’, wenn auch etwas verkifft
) im ghetto-park von east croydon und haben da sogar unter nem busch benutzte spritzen und alufetzen gesehen. Bin Sonntagabend wieder nach hause und war schon fast froh, wieder in brighton zu sein, da kommt man sich echt sicherer vor – auch wenn ich gern noch ne weile bei den beiden und dem hund geblieben wär.
Die woche hat ansonsten keine neuen erkenntnisse gebracht, immerhin weiß ich jetzt, dass es 100 (!!) ba-sprachwissenschaft erstsemester gibt (man vergleiche unser semester mit 35!).
Einen leichten horror hab ich vor dem nächsten monat, ich muss praktisch jede woche einen essay (4 seiten) abgeben und eine präsentation halten. Dumm ist, dass ich nicht vorarbeiten kann, da man erst eine woche vorher rausbekommt, was man genau schreiben soll, also bleibt einem lediglich das wochenende, um den essay zu schreiben…ich hoff das haut alles hin, drückt mir die daumen…I don’t wanna screw it up.
Dieses wochenende waren der gastfrau ihre eltern, ihre schwester und ein neffe zu besuch, war sehr nett, mal so einem englischen ‚familientreffen’ beizuwohnen – allerdings hab ich jetzt versprochen mal nach portsmouth zu gehen, was nicht weiter schlimm ist, da ich das eh vorhatte, wurde allerdings gleich mal mit einem persönlichen stadtführer ausgestattet. Es gab ein edles chicken roast zu essen, mit breadsauce (hammer), würsten (natürlich), gemüse (natürlich) und kartoffeln (natürlich), dann noch eis, kuchen etc…überhaupt bin ich grade noch ziemlich überfüllt…
P.S.: und an die die bock dazu haben: wär auch mal nett was von euch zu hören, ihr habt doch bestimmt auch was zu erzählen, oder?